Normalerweise brauche ich ja nicht gar so lange, einen Bericht zu verfassen. So richtig abgehakt ist die Stuttgart Pride für die Verfasserin dieser Zeilen allerdings nicht: Das Zelt versucht weiterhin, auf der Terrasse zu trocknen. Bei regelmäßigen heftigen Gewitterschauern mehr ein frommer Wunsch als Realität.
Aber von Anfang an …
Der Paradesamstag
Trotz schwäbischer Ordnungsliebe war es im Aufstellungsbereich etwas eng und Fahrzeuge standen auf den falschen Markierungen. Kurz vor Paradestart fing es dann an auch noch an zu regnen.

Das erste Drittel der Strecke legten wir daher gut beschirmt zurück. Danach zeigte sich die Sonne. Dadurch konnte wir doch ein paar Informationen und Sticker unters teils sehr interessierte Publikum bringen.

Einige am Rand stehende ace und aro Personen sammelten wir im Lauf der Parade noch ein, sodass wir am Ende ein paar mehr Menschen waren als am Anfang.

Die etwas auffälligere Kostümierung kam beim Publikum ziemlich gut an. Wer weiß, wo die Fotos überall rumschwirren. Wenn ihr uns irgendwo entdeckt, sagt Bescheid!
Filmisch waren wir dieses Jahr nicht so prominent unterwegs wie anno 2024, wo wir es tatsächlich in die Tagesschau schafften.
Entdecken könnt ihr uns im Livestream zur Pride, allerdings nur der vor der Stuttgarter Zeitung & Stuttgarter Nachrichten bei YouTube. Ihr findet uns ab ca. 2:53:10. Der offizielle Stream der IG CSD Stuttgart litt leider unter einigen Schluckaufen, vielleicht auch wegen des Wetters.
Kaum waren wir zusammengepackt, fing es wieder an zu regnen, diesmal mit einer gute halbe Stunde Starkregen, die die Heimreise für einige feucht und wenig fröhlich gestaltete.
Sonntag mit Infostand
Was soll ich sagen? Es regnete bis um neun Uhr morgens. Ich fuhr bei Sonnenschein nach Stuttgart, wo wir das Zelt aufbauten. Dann regnete es. Es blieb eine gute Stunde trocken, bis es wieder eine gute halbe Stunde regnete. Um halb sechs fingen wir an zusammenzupacken, weil es laut Regenradar um 18 Uhr wieder anfangen sollte zu regnen. … Das Regenradar hatte recht.
Auf der Heimfahrt fuhren manche meiner Mithelfenden durch zwei weitere Gewitter.
Zwischen den Starkregenereignissen bekamen wir okay, aber nicht überragend viel Besuch, sodass neben dem Stand zumindest auch mein Gemüt etwas bedröppelt war.
Vielen Dank an alle, die an den beiden Tagen geholfen haben!

