Ace und aro Wissen schaffen?

Alle, die unserem Blog regelmäßig folgen, wissen, dass Menschen an deutschen Unis zu Asexualität und Aromantik forschen. Manche präsentieren ihre Ergebnisse sogar bei unseren Konferenzen.

Über die Fragen, ob wir eine Diagnose brauchen, oder wie viele Aces es nun eigentlich gibt, sind wir dabei längst hinaus. Vom Gesundheitswesen über Literatur bis zur Soziologie beschäftigen sich Personen mit Themen aus dem asexuellen und aromantischen Spektrum.

Auf einem lila Hintergrund steht ein Cartoon-Männchen und zeigt auf ein Whiteboard. Über dem Whiteboard steht "Ace und aro Science Showcase". Auf dem Whiteboard steht "6. April 2026, 18 bis 20 Uhr, online." Zusätzlich Info: "und anschließender Austausch". Darunter noch die Logos von AktivistA und ace_arovolution. Ein Pfeil verweist auf die Speaker*innen und Themen im nächsten Bild. (Dazu weiter unten Text statt Bild.)

Was meinen wir mit „Science Showcase“?

Am 6.4.2026, dem International Asexuality Day, werden einige der Forschenden aus dem deutschsprachigen Raum sich und ihre Arbeit vorstellen. Trotz des fancy Titels wird es deutschsprachig, denn wer gut Englisch kann, liest wahrscheinlich eher die frei zugänglichen Veröffentlichungen.

Die Veranstaltung ist für Neugierige gedacht und für alle, die vielleicht auch an Unis sind und sich fragen, wie sie das Aspec und ihre Fachrichtung sinnvoll zusammenbringen können. Das Format ist ähnlich wie ein online TEDx-Talk strukturiert, wir sind aber vorläufig ohne Pflicht zur Aufzeichnung unterwegs.

Wer erwartet euch?

Eure Hosts sind von @ace_arovolution, von AktivistA und aus dem Team des bereits jetzt legendären „On Asexualities“-Workshops vom Dezember 25.

Als Vortragende konnten wir gewinnen:

  • Theo Hohmann – A*spec und Gesundheitsversorgung
  • Clara Bittner Solis – Ace/aro Perspektiven auf Freund*innenschaft
  • Nina Bernhardine Kotschate – Ace Lesbianism
  • Mara Wassermeier – Ace/Aro und Chrononormativität
  • Janna Babuschkina – (A)romantik und Migration/Flucht/Asyl
  • Kira aus dem Bruch – Asexualität: eine Begriffsgeschichte
  • Kristina Weber – Asexuelle Lesarten postkolonialer englischsprachiger Literatur
  • Judith Weidner – Diskriminierungs- und Empowerment-Erfahrungen von jungen Aspecs

Die exakte Reihenfolge steht allerdings noch nicht fest.

Und wo findet das Ganze statt?

Wir treffen uns am 6.4.2026 um 18 Uhr in einem Senfcall-Raum: https://lecture.senfcall.de/cor-9bg-luj-kvv

Senfcall, ein BigBlueButton-System, funktioniert per Browser und am besten von einem PC/Laptop aus. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Veranstaltung soll etwa bis 20 Uhr dauern (mit kleiner Pause). Wer dann noch Lust hat, bekommt Raum für Austausch.

Diese Seite steht unter CC BY-SA 4.0.
CC BY-SA 4.0

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