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Lesefutter die Dritte

Da passend zur Asexual Awareness Week eine Rezension auf einem Buchblog erschien, die einen deutschsprachigen Roman mit asexuellen Figuren betraf, und ich krank war, habe ich mir das Teil in elektronischer Form gekauft.

Es handelt sich um „Perfect Rhythm – Herzen im Einklang“ von Jae, das beim Ylva-Verlag erschienen ist.

Worum geht’s?

Wir folgen dem ausgebrannten Popstar Leontyne Blake in ihn Heimatdorf in Mississippi, wo ihr Vater nach einem Schlaganfall stark pflegebedürftig ist. Weil Leo lesbisch ist und lieber die Popmusik als Klassische Musik als Karriere verfolgen wollte, haben die beiden seit vierzehn Jahren nicht mehr miteinander gesprochen.

Das ist der Hintergrund für eine Romanze, die sich zwischen Leo und der Krankenschwester ihres Vaters entspinnt: Holly fasziniert Leo vom ersten Tag an. Holly taut sehr viel langsamer auf. Erst hält sie Leo für eine arrogante, verwöhnte Schnepfe, dann steht ihr die Tatsache im Weg, dass sie asexuell ist. Dass Leo auf ihre Eröffnung entspannt reagiert und es trotzdem mit ihr versuchen möchte, kann sie nach ein paar gescheiterten Beziehungen kaum glauben.  Leo hingegen ist nebenbei damit beschäfigt, ihr komplettes Leben auf den Prüfstand zu stellen: Sie hat Unmengen Geld, die Fans lieben sie, aber ist sie glücklich?

Vom erzählerischen Standpunkt aus:

Bis auf die Tatsache, dass die Autorin sich das mit dem Songtexten nochmal überlegen sollte, erinnert sich meine innere Lektorin an exakt ein überflüssiges Komma. Jae beherrscht ihr Handwerk des Liebesromanschreibens und der Verlag hat in ein sorgfältiges Korrektorat investiert.

Und ja, es ist ein Liebesroman, daher kann es sein, dass manche die Entwicklungen etwas überstürzt finden und dass alles ein bisschen zu perfekt passt. Der an Liebesromane gewöhnte Rest lehne sich entspannt zurück und seufze romantisch: Sie werden nicht enttäuscht.

Vom asexy Standpunkt aus:

Der Roman spielt in einer Kleinstadt, wo neben Holly als geouteter „Lesbe“ offenbar nur noch eine andere queere Person rumstolpert, nämlich ihre ungeoutete Exfreundin. Wir haben also kein Ensemble aus dem asexuellen Spektrum, das persönlich anwesend sein kann. Holly und damit die Autorin verlassen sich, wie so ziemlich alle asexuellen Menschen jenseits der Stammtisch-Epizentren, daher auf Internetkontakte. Es wird ein anderes Ace näher vorgestellt: Meg mit ihrer queerplatonischen, allosexuellen Partnerin Jo.

Die unterschiedlichen Reaktionen von Menschen auf Holly wirken sehr real, es kann also sein, dass manche sich da wiederfinden.

Die Darstellung von Holly als sex-favorable, romantisch veranlagtes Ace wirkt stimmig — wobei hier Hinweis: Es gibt eine Sexszene, vor der die Autorin aber auch noch mal gesondert warnt. Auch diese Szene wirkt stimmig zu dem, was ich so mitgekriegt habe. Nichts wird überstürzt und Holly ist hinterher nicht irgendwie „geheilt“.

Fazit:

Es ist ein Liebesroman, soll also eine Feel-Good-Atmosphäre verbreiten, was ihm auch mühelos gelingt. Wer auf gut gemachte Unterhaltung mit ein bisschen US-Flair steht, wird hier fündig.

 

 

Lesefutter die Zweite

Es hat etwas länger gedauert als ursprünglich mal angedacht, aber hier ist nun mal wieder eine Buchbesprechung. Diesmal handelt es sich um „All the Wrong Places“ von Ann Gallagher. Ich habe das Buch zu Weihnachten bekommen und bin jetzt über Ostern endlich dazu gekommen es zu lesen – der Jahresauftakt war etwas turbulent…Für einen ersten Eindruck kann ich sagen, ich hab das Ding in einem Tag weggelesen!

Die Geschichte hat zwei Hauptcharaktere und die Kapitel sind immer abwechselnd aus ihren unterschiedlichen Perspektiven geschrieben. (Tatsächlich ist das einer meiner wenigen Kritikpunkte, durch den ständigen POV Wechsel war ich manchmal kurzzeitig verwirrt in wessen Kopf ich mich jetzt gerade befinde.) Zum einen gibt es Brennan, der zu Beginn der Geschichte gerade die Trennung von seiner (Ex) Freundin hinter sich hat. Er erwischt sie mit einem anderen im Bett (off screen) und sie gibt ihm als Grund für ihren Seitensprung, dass „eine Frau Bedürfnisse hat“ und er die offensichtlich nicht befriedigen konnte. Weil seine beiden vorangegangenen Beziehungen bereits mit sehr ähnlichen Sätzen in die Brüche gegangen sind, will Bren nun versuchen heraus zu finden was er beim Sex falsch macht. Eine Therapie erscheint ihm übertrieben und Pornos wählt er als Weiterbildungsmaterial auch ab, stattdessen beschließt er sich bei den fachkundigen Menschen im lokalen Sex Shop Rat zu suchen.

Rat findet er auch, und zwar bei Zafir, dem zweiten Hauptcharakter. Nach einigem hin und her wirft Zafir die Option in den Raum, dass Bren vielleicht asexuell sein könnte – genau wie er selbst. Bren ist erst mal ein bisschen überfordert mit der Aussicht, ist er doch immer einfach davon ausgegangen das er hetero ist, und zieht ein bisschen ruppig ab. Nach ein wenig Zeit zum Nachdenken und weiterer Internetrecherche geht er jedoch zurück in den Sex Shop um Zafir weitere Fragen zu stellen. Sie kommen ins Gespräch und über mehrere Treffen, die sich nicht ausschließlich um Asexualität drehen, sondern mit der Zeit auch um ganz alltägliche Sachen, werden die beiden Freunde.

Ein paar Worte noch zu Zafir. Er ist alleinerziehender Vater eines 9 jährigen Sohns, der auch immer wieder vorkommt. Um ihm möglichst alles bieten zu können was ein Kind braucht arbeitet er zwei Jobs. Er weiß seit einiger Zeit das er asexuell und biromantisch ist und ist auch in seiner Identität angekommen, man erfährt aber, dass das durchaus ein Stückchen Arbeit war. Außerdem ist er Muslim und im Libanon geboren, was immer mal wieder Thema ist.

Die Handlung an und für sich ist eigentlich eher unspektakulär, die beiden lernen sich kennen, freunden sich an, man hat Szenen aus ihrem Alltag, Gespräche über Asexualität, den Mangel an Zeit und Geld als alleinerziehender Vater mit schlechter Ausbildung, Skateboarden (Bren ist semi-professioneller Skateboarder und fängt später auch an Zafirs Sohn zu unterrichten), vergangene Beziehungen, Familie… Gerade das hat es aber für mich authentisch gemacht, keine Übermenschen, die für jedes Problem eine Lösung aus dem Ärmel schütteln. Natürlich gibt es auch den einen oder anderen Aufreger, aber auch das sind irgendwie reale Konflikte, die nach meinem Empfinden auf gute Weise gelöst werden.

Eigentlich soll es hier ja aber um einen Kommentar zur Darstellung der Asexualität gehen, und ich muss sagen, ich war schlicht weg begeistert! Dadurch das Bren seine Sexualität im Laufe der Geschichte entdeckt, hat man recht ausführliche Szenen darüber, wie es denn sein kann, dass man sich trotzdem verliebt oder Sex mit anderen Menschen hat, auch wenn man asexuell ist. Man hat außerdem aus Zafirs Perspektive die Freude darüber einen anderen Menschen zu treffen der asexuell ist, und nicht eine stundenlange Autofahrt entfernt lebt (Zafir geht manchmal zu einer Ace Gruppe in Seattle, was aber eine mehrstündige Anfahrt für ihn bedeutet). Einem Interview zufolge das ich gefunden habe ist die Autorin selbst nicht a_sexuell, aber sie hat auf jeden Fall ihre Hausaufgaben gemacht und sich wohl auch von eigenen Erfahrungen beim Erleben ihrer Bisexualität inspirieren lassen. Alles in Allem kann ich das Buch also was das betrifft nur wärmstens empfehlen!

Auch diesmal wieder die Frage nach konstruktiver Kritik, gibt es Menschen die das Buch schon gelesen haben und etwas ergänzen wollen oder eine andere Meinung dazu haben? Gibt es Vorschläge für andere Bücher? Kommentare werden immer gerne entgegen genommen.

Lesefutter

Heute mal eine Neuheit hier, nämlich eine Buchbesprechung. Bücher mit a_sexuellen Charakteren sind eine ziemliche Nische und oft ist es schwierig ab zu schätzen, ob man sich mit der Darstellung von A_sexualität darin wohl fühlt. Daher entstand die Idee immer mal Bücher vorzustellen, die wir selbst gelesen haben, und einen kleinen Einblick zu geben, wie darin mit A_sexualität umgegangen wird. Und los geht es heute mit dem Buch, in dem ich zum ersten Mal einem a_sexuellen Charakter begegnet bin – Radio Silence von Alice Oseman.  Das habe ich mir vor ca. 1 ½ Jahren zugelegt, leider ist es auch bisher noch nicht auf Deutsch erschienen. Aber die Sprache ist nicht übermäßig anspruchsvoll, man sollte sich also nicht zu schnell davon abschrecken lassen, dass es auf Englisch ist.

Was mich damals auf das Buch aufmerksam gemacht hat, war der erste Satz eine Rezension der lautete: „Es ist ein Buch über einen Jungen und ein Mädchen die beste Freunde sind und nicht zusammen kommen.“ Das hat mich direkt neugierig gemacht. Ich bin mittlerweile an einem Punkt in meinem Leben wo ich bei Büchern mit Protagonist_innen im Teenager Alter immer ein bisschen vorsichtig bin, zu häufig gab es irgendwelche Dreiecks-Beziehungen zwischen Freunden auf die ich hätte verzichten können. Außerdem habe ich, was die queere Repräsentation betrifft, keine Lust mehr immer ähnliche Coming-Out Stories zu lesen/zu sehen. So wichtig solche Geschichte sind, gerade für Teenager in ihrer Findungsphase – das stelle ich nicht in Abrede! – aber wenn man der 30 näher als der 20 ist, findet man sich da dann nicht mehr unbedingt wieder. Doch ein YA Buch in dem ein Mädchen und ein Junge tatsächlich einfach „nur“ befreundet sind?! Das war quasi neu für mich, also musste ich es direkt lesen.

Was ich besonders an dem Buch mochte war die sexuelle und ethnische Diversität. Drei der fünf Hauptcharaktere sind nicht weiß, und bei vier der fünf wird ausdrücklich gesagt das sie in den LGBT+ Bereich fallen. Und bei der fünften bekommt man stark den Eindruck das sie ebenfalls irgendwo in den bi/lesbisch Bereich fällt. Trotzdem sind weder Sexualität noch Herkunft die Dreh- und Angelpunkte der Handlung. Sie tragen natürlich zum Charakter der Personen bei, sind aber nicht ihr einziges Merkmal. Wichtige Themen sind Selbstfindung und – verwirklichung, das Leben als Außenseiter_in, Freundschaft und Kommunikation in Beziehungen aller Art, die Frage danach wie man Erwartungen gerecht wird und wo man eine Grenze ziehen muss um sich selbst treu zu bleiben. Außerdem gibt es eine Eltern-Kind Beziehung die sehr von emotionaler Erpressung und mentalem Missbrauch geprägt ist, wenn man auf solche Sachen empfindlich reagiert, sollte man das Buch vielleicht doch besser meiden.

Warum ich dieses Buch hier heute vorstelle ist aber natürlich letztlich schon die Darstellung von Sexualität, einer der Charaktere ist dezidiert demisexuell und die Szene in der er das erklärt hat mir sehr sehr gut gefallen. Darin wird auch A_sexualität generell erwähnt und demisexuell dann eben als Teil des Spektrums. Es kommen auch Ängste im Zusammenhang mit einem Coming-Out zur Sprache, vor allem die Sorge nicht ernst genommen zu werden und der Vorwurf als „special snowflake“ gelten zu wollen. Ich glaube das ist etwas, was viele a_sexuelle Menschen nachvollziehen können, unabhängig vom Alter. Die Erzählerin, Frances, fällt für mich nicht nur in den a_sexuellen, sondern auch den a_romantischen Bereich, auch wenn das – leider – nicht so ausdrücklich gesagt wird. Aber sie äußert mehrfach ihr Desinteresse und Unverständnis für Sex, Küsse und Beziehungen im Allgemeinen und beschreibt ihre Schwärmerei für eine Freundin wie folgt: „I think the main reason I had a crush on her was because she was pretty, and I think the secondary reason I had a crush on her was because she was the only queer girl I knew. Which is a bit silly, the more I think about it.“ („Ich glaube der Hauptgrund warum ich für sie geschwärmt habe war, dass sie hübsch war. Und ich denke der zweite Grund war, dass sie das einzige queere Mädchen war das ich kannte. Was, je mehr ich darüber nachdenke, eigentlich ein bisschen lächerlich ist.“)

Alles in allem richtet sich das Buch zwar schon eher an ein Publikum zwischen sagen wir mal 16 und 22, aber ich finde es kann auch für Leser_innen anderer Altersgruppen interessant sein. Besonders wenn man Freude an diversen Protagonist_innen und auch noch einen gewisse Affinität zu Social Media hat. Denn es wird viel über Twitter und Tumblr kommuniziert, und ein Podcast spielt auch eine sehr wichtige Rolle (darin geht es übrigens um einen agender Charakter) – es ist also wirklich eine Geschichte aus den 2010ern.

Da dies die erste Buchbesprechung hier ist, wird konstruktive Kritik immer gerne entgegen genommen, war es zu unpräzise oder zu viele Spoiler? Was erwartet ihr von einer Besprechung unter dem Gesichtspunkt der Darstellung von A_sexualität was hier vielleicht noch gefehlt hat? Habt ihr Radio Silence auch schon gelesen und wollt etwas ergänzen oder meine Wahrnehmung diskutieren/korrigieren? Habt ihr Vorschläge was für Bücher wir hier anschauen könnten? Reaktionen am besten als Kommentar oder über unsere Facebook-Seite.

Von der Community für die Community

Bei unserer diesjährigen Konferenz hatten wir eine kleine Diskussionsrunde zum Thema „Was braucht die Community?“

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Zunächst mussten wir uns darüber einigen, was „die Community“ eigentlich ist. Abseits jeglicher Abkürzungen einigten wir uns darauf, dass es sich dabei um sämtliche Menschen handelt, die sich im asexuellen Spektrum verorten oder verorten könnten, wenn sie davon wüssten.

Erster Schluss: Die Community ist nicht so groß, wie sie sein könnte.

Zweiter Schluss: Für die Aufklärungsarbeit ist ein Anschluss an die LSBTTIQ-Community (oder andere Buchstabenkombinationen) strategisch sinnvoll. Daraus ergibt sich aber keine Vorschrift für Einzelne, sich im queeren Bereich zu verorten.

Dritter Schluss: Bei diesem Thema ist Toleranz bzw. Akzeptanz von allen Seiten gefragt. Elitäre Meinungen wie „wir sind nicht so von Hormonen getrieben“ von a_sexueller Seite sind genauso wenig angebracht wie ein „du bist nicht queer/diskriminiert genug“ von anderen Buchstabengruppen.

Es folgte ein Haufen Ideen Vorschläge, was AktivistA so machen könnte. Ein paar davon wollen wir umsetzen. Andere sind nette Wunschträume für in zehn Jahren.

Weil:

AktivistA besteht aus, Trommelwirbel, sechzehn Personen. Von denen alle ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen. Manchmal auch am Wochenende, weil sie in Läden, Krankenhäusern oder bei Selbst&Ständig arbeiten. Manche haben Familie und/oder sind nicht so mobil.

Vierter Schluss: AktivistA als Verein kann nicht beliebig Vorträge halten, Infostände auf jeden CSD und noch weniger in x-beliebige Fußgängerzonen stellen, selbst wenn genug Geld vorhanden ist. (Für den Infostand in Freiburg waren das mit Fahrt etc. 30 Arbeitsstunden vom Verein plus die einiger Freiwilliger vom dem lokalen Stammtisch. Und das war einer von fünf Infoständen. Bitteschön.)

AktivistA würde gern mehr machen, aber unsere Kräfte sind begrenzt.

Insofern möchte ich John F. Kennedy paraphrasieren:

„Frage nicht, was deine Community für dich tun kann, sondern was du für deine Community tun kannst.“

Was könnt ihr tun?

Geheimtipp: Es braucht keine riesige, teure Aktion, wenn alle mithelfen, so gut sie können, und bereit sind, sich fünf Minuten pro Woche außerhalb ihrer gewohnten Blase zu betätigen.

Es gibt einige niedrigschwellige Möglichkeiten.

Und das beste ist: Die funktionieren auch für andere Minderheiten!

Wer in den sozialen Netzwerken unterwegs ist:

Ihr könnt unsere Facebook-Seite liken und uns folgen. Ihr könnt alte Artikel über Asexualität verteilen, oder die neuen, die wir verlinken — mit der richtigen Notiz dazu outet ihr euch nicht mal. Ihr könnt auch unsere Veranstaltungen verteilen. Gern auch in Gruppen und Netzwerken, wo ihr sie noch nicht gesehen habt.

Wir sind auf tumblr, wenn auch wenig aktiv. Ihr könnt uns folgen und unsere Links, Blogbeiträge und Veranstaltungen verteilen. (Menschen von tumblr sind immer am meisten überrascht, wenn sie uns im echten Leben treffen. Der Grund ist, dass jedes Soziale Netzwerk davon lebt, so lange wie möglich die Aufmerksamkeit der Benutzenden zu binden. Tumblr kann das sehr gut.)

Wenn ihr bei uns auf der Webseite runterscrollt, findet ihr ein Feld „Blog via E-Mail abonnieren“, falls ihr kein RSS-Feed mögt. Sämtliche neuen Blogeinträge flattern euch dann wie ein Newsletter in den elektronischen Postkasten. Solche Blogeinträge könnt ihr dann auch auf anderen Netzwerken verteilen, in denen wir nicht oder wenig aktiv sind. (twitter, google+ …)

Wer bei einer Bibliothek ein Online-Konto hat, kann auf elektronischem Weg Anschaffungsvorschläge machen. Ansonsten liegen in Büchereien auch Karten dafür aus, oder es gibt einen Link im elektronischen Katalog. Wenn die Bibliothek englischsprachige Bücher führt, könnt ihr als Sachbuch „The Invisible Orientation“ vorschlagen oder einen englischsprachigen Roman mit asexuellen Figuren. Bei uns gibt’s auch ein paar Buchbesprechungen. Die verfügbaren Texte auf Deutsch sind etwas rarer gesät, aber auch die könnt ihr vorschlagen. DasTenna hat eine kleine Liste zusammengestellt.  Oder ihr schaut beim AVEN-Forum, da gibt es einen Thread zum Thema.

Falls ihr ein bisschen mehr Fußarbeit leisten könnt:

Schreibt uns an, bestellt Flyer und Broschüren. Dafür haben wir die Dinger.

Diese könnt ihr an der Uni und in Kneipen auslegen. Oder bei der örtlichen AIDS-Hilfe oder Pro Familia vorbeibringen.

Erfahrungsgemäß sind Menschen bei der AIDS-Hilfe aufgeschlossener für das Thema als die von Pro Familia, auch wenn Pro Familia mehr Paarberatung macht und daher eigentlich mehr mit a_sexuellen Menschen zu tun haben sollte.

Wenn ihr noch ein bisschen mehr tun wollt:

Gebt Interviews. Gerade über „klassische“ Medien wie Radio, Zeitung und Fernsehen erreichen wir Menschen, die nicht so im Internet zuhause sind. Wir verteilen Anfragen üblicherweise auf unserer Facebook-Seite und im entsprechenden Thread beim AVEN-Forum, wenn’s noch niemand anders getan hat.

Wer bei den Infoständen reinschnuppern möchte, wir freuen uns über ein paar Stunden Unterstützung an den entsprechenden Terminen.

Organisiert einen Stammtisch in eurer Stadt. Erfahrungsgemäß braucht es immer eine Person, die den endgültigen Termin festlegt und zur vereinbarten Zeit am vereinbarten Ort ist, obwohl vielleicht beim ersten Mal nur zwei Leute zugesagt haben. Menschen, die sich für Stammtische interessieren, findet ihr im geschlossenen Bereich bei AVEN. Organisatorinnen können auch beim asex-web um eine Unterseite bitten, um Umfragen und Termine suchmaschinentauglich zu machen. Oder ihr habt sowieso eine Facebook-Veranstaltung. Die teilen wir auch gern, wenn wir davon wissen.

Und zu guter Letzt:

Werdet bei uns Mitglied und sorgt dafür, dass diese Republik einen von den Tritten in den Hintern bekommt, die sie braucht.

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