Kategorie: Termine

Ace Week 2021: Das volle Programm

Die letzte volle Oktoberwoche naht, und damit die Ace Week. Ursprünglich hieß diese Aktionswoche „Asexual Awareness Week“. Mittlerweile geht es nicht nur um Sichtbarmachung. Daher ist daraus 2018 eine Aktionswoche geworden, die alle mit eigenen Inhalten füllen können.

Ein besonders breites Themenspektrum hat sich der Aspec*German-Discord-Server vorgenommen. Es geht von der Label-Theorie bis zum Erfahrungsaustausch für Personen aus dem asexuellen Spektrum bis zum Kreativworkshop. Ein paar Menschen von AktivistA sind auch dabei. So unter anderem Carmilla bei der Sneak-Peek-Lesung für „Beweisstück A“ am Sonntag und Irina am Mittwoch beim Panel „Ace Aktivismus“.

Apropos asexueller Aktivismus: Wir hatten da schon Ideen gesammelt.

Wer zum asexuellen (und/oder aromantischen) Spektrum gehört und noch nicht dabei ist, findet den Einstiegslink mit Erklärungen hier: https://aspecgerman.de/

Hier ist das hoffentlich finale Programm:

programm ace week discord 2021
Die volle Dröhnung: Eine Woche asexuelles Spektrum Discord.
Text statt Bild:
Mensch(en) | Thema | Termin
Carmilla, weitere Autor*innen | Lesung Beweisstück A | So, 24., 19.30
Flemm | Labeltheorie | Mo, 25., 19.45
Kwantum, Cupia | Ace Positivity | Di, 26., 18.30
Florin | Queerplatonik, Poly, Beziehungsanarchie | Di, 26., 19.00
Petra | Ace in Schule, Studium, Ausbildung, Arbeit | Mi, 27., 19.00
Finn, Irina, Lea, Noir | Ace Aktivismus | Mi, 27., 19.00
Jay-Jay | Ace in den Medien | Do, 28., 19.00
Kwantum | enby Aces (offen für binäre Leute) | Do, 28., 19.00
Cupia, Finn | Growing up ace | Fr, 29., 19.00
Finn | Schreib-/Kreativwerkstatt | Sa, 30., 19.00
Alle Themenabende finden auf dem Discord-Server in Voicechannels (Sprachkanälen) statt.

Update Konferenz: Programm, Corona-Regeln, etc.

Noch drei Wochen bis zu unserer kleinen Veranstaltung für das asexuelle Spektrum in Stuttgart. Wir trauen uns eine Veranstaltung vor Ort, trotz Corona und GDL-Streik. So nett die letztjährige Online-Konferenz war, spätestens bei den CSDs haben wir gemerkt, was fehlt. Irgendwie ist es doch was anderes, echte Menschen zu treffen, statt in abgeschaltete Kameras zu schauen.

Das nervige Virus hat die Planung erheblich verkompliziert, sodass es eine Weile brauchte, um alles festzuklopfen. Die Reihenfolge der letzten Jahre mussten wir jedenfalls auf den Kopf stellen.

Das Programm am Samstag

Wir fangen dieses Jahr etwas später an. Ab 10 Uhr gibt es Schnelltests für alle, die wollen oder brauchen. Die Tests erfolgen in Kooperation mit Carmillas Arbeitgeberin (Klick für Neugierige). Den Anmeldungslink samt internen Code für den Test stellen wir kurz vorher bereit.

Danach folgt eine Runde Unkonferenz. Das heißt, die Anwesenden bestimmen die Diskussionsthemen, nicht die Moderation.

Für das Mittagessen haben wir einen Lieferdienst ausgesucht, der auch vegane Pizza hat.

Nach der Mittagspause wird es mal wieder literarisch, denn Carmilla und Carmen Keßler von Nixblix‘ simple Sicht der Dinge haben eine Kurzgeschichtensammlung in Arbeit.

Zum Abschluss mit Open End haben sich Sakura und Jessica von Bi+ Göttingen angesagt: Von Bi+enchen und Eulchen im Queeren Beet: A- & Bisexuelle Spektren im Visier

Worum solle es gehen? Biromantic Aces, Pancakes, Gray-A bi+ oder Demi-pansexual – die Überschneidungen der asexuellen und bi+sexuellen Spektren sind nicht zu übersehen! Bei der Vielfalt an sexuellen Orientierungen und Geschlechteridentitäten ist auch ein nicht zu vernachlässigender Anteil an Menschen auf beiden Spektren zu verorten. Aber was versteckt sich sonst noch dahinter?

Wir von Bi+ Göttingen wollen euch in diesem interaktiven Vortrag einerseits die Vielfalt an Bi+sexuellen Labels nahebringen und unsere Erfahrungen als Bi+sexuelle in der Mehrheitsgesellschaft, aber auch innerhalb der LGBT-Community mit euch teilen. Andererseits wollen wir mit euch über die durchaus sehr ähnlichen Erfahrungen der Marginalisierung durch die heteronormative und mono-/allosexistische Gesellschaft sprechen. Die waren uns beim gemeinsamen Bi+ Talk mit AktivistA in der vergangenen IDAHOBITA-Woche aufgefallen. Wir hoffen mit euch so das Potenzial für gemeinsame Aktionen und die Wichtigkeit für mehr Zusammenhalt der im Regenbogenalphabet zu oft vernachlässigten Anfangsbuchstaben A und B entdecken zu können. Am Ende der Session und somit nach diesem ernsten Thema wollen wir euch dann aber – mit ein bisschen Spaß und Humor 😉 – mit einer Runde des neuen A&B+ Bullshit Bingo in den Feierabend entlassen!

Der Sonntag

Am Sonntag ist bei Kaffee und Tee ein Plausch im Obergeschoss der Weissenburg geplant. Der Raum ist ab 11 Uhr geöffnet. Hartgesottene können ab 15 Uhr ins Café umziehen und dort weiterreden.

Noch nicht angemeldet?

Alles könnt ihr auch noch einmal auf der Konferenz-Unterseite nachlesen. Bitte benutzt auch das Formular dort, um euch anzumelden!

Den Unkostenbeitrag könnt ihr überweisen oder am Tag der Konferenz bar bezahlen.

Das Corona-Gedöns Teil 1: Zugang nur mit Impfung, negativem Test oder Genesenen-Nachweis

Da wir in Präsenz gehen, müssen wir uns natürlich an die geltenden Spielregeln für die Pandemie halten. In Baden-Württemberg gelten die „3G“-Regeln für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen unabhängig von der Inzidenz. Außerdem müssen wir zuverlässige Kontaktdaten der Anwesenden erheben und zwei Wochen lang behalten. (Euren vollen Namen plus Telefon oder Mailadresse behandeln wir natürlich wie jedes Jahr vertraulich.)

Damit die Ungeimpften unter euch nicht morgens noch eine Teststelle suchen müssen, wird Carmilla ein mobiles Testkit mitbringen. Um vorherige Anmeldung wird gebeten, damit genug Material vorhanden ist.

Bei leichten Erkältungssymptomen würden wir euch trotz Impfung um einen Test bitten.

Das Corona-Gedöns Teil 2: Der Hygieneplan

Beim Reinkommen bitte jedes Mal Hände desinfizieren oder waschen.

Bitte möglichst wenig Leute umarmen und keine Hände schütteln, egal wie weh das tut. Soweit das Wetter es erlaubt, Umarmungen wohl am besten nach draußen verlegen. Bitte ebenfalls von Küssen für Menschen absehen, die nicht aus dem gleichen Haushalt stammen.

Ansonsten: Niesen und Husten in die Ellenbeuge. Mit Fieber oder anderen schweren Erkältungssymptomen daheim bleiben und sowieso Abstand halten, wo es nur geht.

Falls getrennte Ein- und Ausgänge ausgewiesen sind, die auch so benutzen, wie es dransteht.

Als Veranstaltungsleitung nehmen wir uns das Recht, Menschen nach Hause zu schicken, die sich nicht an die Regeln halten. Auch wenn ihr die Unkostengebühr bezahlt habt.

Menschen, die innerhalb von vierzehn Tagen nach der Veranstaltung mit einem PCR-Test COVID-positiv getestet sind, mögen uns bitte gleich Bescheid geben. Bitte wartet nicht darauf, dass ein Gesundheitsamt das erledigt.

Am Sonntag können wir 20 Leute unterbringen, ohne dass Masken getragen werden müssen. Bislang sprengen wir diese Marke aber nicht.

 

CSD Stuttgart 2021: Höhen und Tiefen

Ein vollständiger Infostand und zwei Menschen.

Nicht nur wettermäßig war unser CSD Stuttgart reichlich durchwachsen. Da die Veranstaltung zwei Tage dauern sollte statt des üblichen Sonntags, hatten wir uns mit unseren bi+ Verbündeten zusammengetan. AktivistA würde das Zelt stellen und am Samstag den Stand betreuen. Die StuBi-Gruppe sollte dann am Sonntag übernehmen. Beide Parteien hatten Infomaterial und Sticker der anderen. Daher war zumindest für die Grundabdeckung beider Themen an beiden Tagen gesorgt.

Samstag mit Sonne

Am Samstag pustete uns der Wind was vor und die Gischt vom nahe gelegenen Springbrunnen ins Gesicht. Solange die Sonne schien, war das eine erstklassige Klimaanlage.

Auf dem Schlossplatz war es anfangs noch recht ruhig. Kurz vor und nach der Demoparade wurden uns die Flyer, Buttons, Aufkleber und Armbänder beinahe aus der Hand gerissen. Und neben zwei eher seltsamen Fragestellenden hatten wir Besuch von vielen, vielen netten Menschen. Zu zahlreichen Neugierigen kamen erstaunlich viele Aces, die sich einfach freuten, auch mal wieder andere Aces außerhalb des Internets zu treffen. Einige konnten wir zum Aspec*German-Server und zum Stuttgarter Stammtisch lotsen.

Sonntag mit Wermut (aber nicht mal ordentlich Absinth zum Schöntrinken)

Der Standort hatte aber einen Nachteil, den auch die vom CSD-Verein engagierte Security nicht auffangen konnte: Nicht nur uns wurden über Nacht ein paar (glücklicherweise nicht teure) Einrichtungsgegenstände gestohlen. Leider litt das Zelt selbst auch unter dem Einbruch, sodass es wahrscheinlich nicht so lange durchhält wie erhofft. Die Ermittlungen dazu laufen.

Die Auslagen von StuBi und AktivistA am Sonntag.

Unsere verbündeten bi+ Menschen mussten sich denn am Sonntag Tische ausleihen. (Warum die Tische, aber nicht die Klappstühle Füße bekommen haben, muss uns noch wer verraten.)

Zusätzlich trübten das kühle, graue Wetter und über Nacht nass gewordener Schotter die Stimmung. Trotzdem konnten die Menschen von StuBi doch einige ihrer Buttons, Aufkleber und Flyer an Interessierte bringen. Währenddessen machte Carmilla eine Runde um den Platz, um mit allen anderen Aktiven zu schnacken, die sie teilweise seit 2019 nicht mehr live getroffen hatte.

Fazit:

CSD immer wieder gern, aber keine Pavillons über Nacht irgendwo stehen lassen.

 

Save the Date: AktivistA 2021

Neues Jahr, neuer Versuch mit unserer Konferenz mit überregionalem Treffen für Menschen aus dem asexuellen Spektrum. In der Hoffnung, dass wir uns im echten Leben treffen können, haben wir in Stuttgart Räume reserviert.

Und zwar für Samstag, 11. September, und Sonntag, den 12. September 2021.

Wie immer gibt es eine Unterseite, die wir aktualisieren, sobald es Neues gibt. Bitte verwendet dort das Kontaktformular, um euch anzumelden! Ohne Abstandsregeln haben wir eine Maximalbelegung von 40 Personen.

Wie letztes Jahr werden wir im hoffentlich im Juli Bescheid geben können, ob alles wie geplant stattfinden kann.

 

AktivistA 2020: Planungsstand

Nur noch eine knappe Woche bis zu unserer nach Online verlegten Konferenz.

Annika Spahn musste leider absagen, aber wir haben interessanten Ersatz gefunden.

Zuerst gibt Jonas Trochemowitz Einblicke in die Sprache von a_sexuellen Communities und anderen Minderheiten.

Carmilla DeWinter bibbert zur „Endstation Sehnsucht Sachbuch“. Eine Lesung mit Hindernisbeschreibung.

Irina hat sich in West- und Südeuropa umgetan: „Von Geistern und Rindviechern – Ace-Vereine in Frankreich, Italien, Spanien und Katalonien“.

Am Schluss folgt die mittlerweile obligatorische Diskussionsrunde. Diesmal wollen wir uns das Thema „Alltag“ vornehmen.

 

Falls ihr noch Interesse an einer Teilnahme habt, benutzt bitte das Anmeldeformular!

CSD Stuttgart: Online-Pride mit A_sexualität

Es ist furchtbar kurzfristig, aber hier haben wir ein paar Infos, was AktivistA am Wochenende so plant statt Demoparade und Infostand.

Bildquelle: By Ecelan - Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6907718

Wir haben einen virtuellen Infostand!

Am Sonntag sind wir von 11 bis 18 Uhr im Chat dort erreichbar. Da könnt ihr den halben Vorstand nach Herzenslust ausquetschen, egal ob es um Grundlegendens über das asexuelle Spektrum, den Verein oder das Leben als Ace geht. Auch, wenn ihr nicht aus Stuttgart kommt.

Es ist für den Sonntag Regen angesagt. Sollte sich das Bewahrheiten, wären wir diesmal wenigstens nicht auf improvisierte Regenrinnen aus Gelben Säcken zwischen den Ständen angewiesen …

Schaut euch auch gern den Rest des Festivalgeländes an. Es sind interessante Angebote nicht nur für Menschen aus dem Schwabenland dabei: https://www.csd-stuttgart.de/festivalgelaende

Für Menschen, die lieber Livestream haben: So was gibt es auch, und zwar hier: https://www.csd-stuttgart.de/live

AktivistA sollte am Samstag so zwischen 18:20 und 19:00 dort auftauchen.

 

 

Bildquelle: By Ecelan – Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6907718

 

AktivistA 2020 goes Internet

Trotz der derzeitigen Lockerungen im Lockdown steigen doch sehr viele Menschen lieber nicht in öffentliche Verkehrsmittel.

Die AktivistA 2020 – Konferenz mit überregionalem Treffen für Menschen aus dem asexuellen Spektrum – wird daher nur online stattfinden.

Geplant sind drei Vorträge. Annika Spahn (Universität Köln) erzählt über eins ihrer Forschungsprojekte. Carmilla DeWinter berichtet von ihrem bis dahin hoffentlich erschienenen Sachbuch zum Thema A_sexualität, und Irina wird die asexy Entwicklungen in der romanischsprachigen Welt beleuchten.

Eine Gesprächsrunde zum Thema „Ace und Alltag“ hat durch Lockdown und Kontaktverbote mehr Aktualität, als wir ahnen konnten, als wir das beschlossen haben.

Gegenwärtig sieht die Planung so aus, dass es für Interessierte einen separaten Channel auf dem Aspec*German Server geben wird, damit abseits der Videokonferenzen Zeit zum Austausch ist. Die Vorträge und die Diskussionsrunden werden über ein Videokonferenzsystem gehalten.

Damit fallen die Caférunde freitags und der Sonntagmorgen-Plausch leider aus.

Eine Teilnahmegebühr gibt es dieses Jahr nicht, da wir keine Miete, Kaffee, Geschirrnutzung etc. bezahlen müssen.

Den jeweils aktuellen Stand der Planungen findet ihr auf der AktivistA-2020-Seite. Dort ist auch das Anmeldeformular.

Bitte meldet euch an, da wir die Teilnahme auf sechzig Menschen begrenzen. Mit mehr Leuten sind Diskussionsrunden für die Moderation kaum zu überblicken.

Wir werden aber versuchen, die Vorträge aufzunehmen und hoffentlich bei YouTube hochzuladen. (Das wäre dann das erste Mal, dass das klappt. Bitte Daumendrücken.)

Konferenz: Ruhig bleiben und beobachten

Nachdem die Ausgangsbeschränkungen am 15.04. verlängert wurden und Großveranstaltungen bis Ende August abgesagt werden müssen, haben wir uns natürlich auch Gedanken gemacht:

Kann unsere Konferenz mit überregionalem Treffen dieses Jahr wie geplant stattfinden?

Mit einem Umfang von etwa 40 Menschen wäre das sicher keine Großveranstaltung. Trotzdem wissen wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht, ob alle Anreisenden Übernachtungsmöglichkeiten finden werden, selbst wenn das Kontaktverbot bis dahin größtenteils aufgehoben wird. Manche möchten deswegen vielleicht auch lieber nicht Zug fahren.

Insofern bleibt uns nur, die Lage zu beobachten und zu hoffen, dass es bis zum Sommer zuverlässige Daten gibt — die Verfasserin dieser Zeilen weiß unter anderem auch nicht, ob sie nicht Anfang März schon mit SARS-CoV-2 infiziert war.

Sobald wir mehr wissen, sagen wir logischerweise und rechtzeitig Bescheid — das wäre dann in der zweiten Julihälfte.

Bis dahin brainstormen wir auch Alternativen: Weniger Anwesende, dafür Onlinestream für die Vorträge? Oder … ?

Der Raum bleibt jedenfalls reserviert, und ich hoffe, dass ihr mit uns Daumen drückt.

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