Fußgruppe beim CSD Hamburg

Dies geht vor allem an diejenigen von euch, die in Norddeutschland wohnen: Mit der Forderung „Sichtbarkeit für das asexuelle und aromantische Spektrum!“ laufen die Ameisenbären (ein Netzwerk für Menschen aus dem asexuellen Spektrum) beim CSD am 04.08.2018 in Hamburg zum ersten Mal als eigene Fußgruppe mit! (Die letzten zwei Jahre sind wir zwar auch schon mitgelaufen, aber bei der Fußgruppe des Queer Referats der Uni Hamburg.)
Wir laden alle Leute aus dem asexuellen und aromantischen Spektrum (und auch Allies sind herzlich willkommen) herzlich ein, bei uns mitzulaufen. All genders welcome, das versteht sich von selbst. Wer mitlaufen will, trägt sich bitte über dieses Anmeldeformular ein: https://goo.gl/forms/EmslVRTM1EVMHq543

Windig, aber kein Durchzug

 

Letzten Samstag hatten wir also beim Freiburger CSD einen Infostand. Statt dem für das Breisgau zu erwartenden Saunafeeling war es im Schatten kühl und ziemlich windig, sodass wir unsere Flyer trotz neuer lila Glassteinchen mit Gummis sichern mussten.

Während der Demoparade (von 13 bis 17 Uhr) war es auf dem Stühlinger Kirchplatz recht ruhig, dafür machte der Name „Familienfest“ dem Ganzen alle Ehre – hier waren gefühlt mehr Eltern mit Kindern unterwegs als in Karlsruhe, was sicher auch daran lag, dass wir an einem Weg und nicht in einer ruhigen Ecke platziert waren. Andererseits pustete uns deswegen die Musik zwischenzeitlich die Ohren weg.

Die Anfahrt hatte sich dennoch gelohnt, da das Publikum zahlreich war. Mit einem derartigen Andrang hatten die Veranstalter*innen offenbar nicht gerechnet. Allein an der Demoparade nahmen geschätzt 10’000 Menschen teil. Der einzelne Foodtruck und die fünf Dixiklos auf Platz waren daher ab 18 Uhr komplett überlastet.

All dies trübte jedoch die Laune nicht, da dieses Publikum zumeist sehr interessiert war – trotz des Windes standen also die Ohren bei den wenigsten auf Durchzug.

Fazit: Wir kommen wieder.

 

CSD Karlsruhe 2018

Am Samstag war also Christopher Street Day in Karlsruhe. Aber wie das so ist: Die Arbeit fängt vorher an, vor allem, wenn mehrere Gruppen zusammen auf der Demo laufen wollen. Wir hatten mit Bi-in-BW drei Planungstreffen und einen Bastelnachmittag:

Pünktlich zur CSD-Saison waren auch unsere neuen Broschüren angekommen, die wir dann mit einem motivierten und farblich passenden Team am Samstag am Stand verteilten.

In der Wunderkugel nebenan befanden sich die gesammelten Bi- und Pan-Gruppen von Bi-in-BW:

Neben dem Aufbau der Zelte war auch noch ein Lastenrad zu dekorieren:

Fertig und mit wirklich sympathischer Besatzung sah das dann vor vorne so aus:

Und selbige Besatzung fotografierte denn auch gleich die Truppe von hinten. Wir waren mindesten zwanzig Personen plus Spontananschlüsse. Hier Danke auch für die anderen Bilder!

Wir sind auf der Stecke gut Flyer losgeworden – die zwei Stunden bei knapp dreißig Grad und in praller Sonne haben sich also gelohnt.

Am Stand hatten wir mittlerweile viel Publikum, das uns schon kannte oder zumindest mit der Flagge was anfangen konnte. Liebe Merchandiser: Es würde sich lohnen, Zeugs mit unserer Flaggendeko herzulegen.

 

 

 

Erinnerung: CSD Karlsruhe nächste Woche

Werte Mitlesende,

hiermit möchten wir noch einmal daran erinnern, dass es beim CSD Karlsruhe am 2. Juni einen Infostand von AktivistA geben wird.

Wir haben unsere neue Broschüre dabei und Demi-Buttons.

Auch eine Fußgruppe bei der Demoparade ist geplant, und zwar in Kombi mit Bi-in-BW.

Die Parade startet um 14 Uhr, Aufstellung ist ab 13:30 Uhr – wer spontan dazustoßen möchte, sei einfach kurz vorher bei uns am Infostand.

Das Teilnahme-Doodle ist hier: https://doodle.com/poll/kzghvugdukabdcdp

AktivistA 2018: Vorläufiges Line-up für die Vorträge

Kurz vor Beginn der CSD-Saison haben wir mittlerweile auch die Themen der Vorträge für die AktivistA 2018 im September.

In noch ungeklärter Reihenfolge dürfen wir präsentieren:

Balthazar vom Podcast Buchstabensuppe: „Männlich/Weiblich/Meins! – Nichtbinäre Geschlechter und die Dritte Option“

Carmen/DasTenna (vom Blog Das Nixblix): „Danke, aber meine Worte gefallen mir besser.“ – Über Deutungshoheit und wie wir sie erlangen können“

Selma von SCHLAU RLP: „Asexualität in der Schulaufklärung“

Außerdem planen wir einen kleine Brainstorm-Session zum Thema „Was braucht die Community?“

Wir sehen: Ein bunter Mix mit Blick über den Tellerrand.

Bis dahin hoffen wir, euch möglichst zahlreich auf den verschiedenen Veranstaltungen zu treffen.

CSD-Saison 2018: Wer demonstriert mit?

Bald winden sich wieder bunte Würmer durch diverse Innenstädte, und AktivistA plant, sich bei einigen Demoparaden zu beteiligen.

gruppe vor dem schloss

Für die Fußgruppen freuen wir uns wie immer über Unterstützung. Bei Interesse einfach melden, zum Beispiel über Facebook, das Kontaktformular, über das verlinkte Doodle oder als Kommentar hier untendrunter. Alternativ gilt: Einfach pünktlich beim Treffpunkt sein. Der wird rechtzeitig angekündigt.

Geplant sind Teilnahmen an folgenden Demos:

CSD Karlsruhe am 2. Juni 2018: Wir werden wie schon die letzten Jahre einen Infostand haben und dieses Jahr als Premiere mit Bi-in-BW als gemeinsame Gruppe starten. Teilnahme-Doodle: https://doodle.com/poll/kzghvugdukabdcdp

CSD Stuttgart am 28. Juli 2018: Wie letztes Jahr werden wir bei der Demoparade als gemeinsame Gruppe mit Bi-in-Bw starten. Teilnahme-Doodle: https://doodle.com/poll/pcyty4z8gb6xhh3u

Nicht vom Verein, sondern von den Ameisenbären organisiert wird eine Paradeteilnahme in Hamburg am 4. August.

Außerdem haben wir im AVEN-Forum Überlegungen zum CSD Köln/Pride Cologne am 8. Juli gefunden.

Und was ist mit Berlin?

Wegen der Terminüberschneidung mit Stuttgart können wir dieses Jahr keine Fußgruppe in Berlin organisieren (ein Infostand auf dem Parkfest im Friedrichshain am 11. August ist jedoch geplant). Falls wer Lust hat, sich da zu betätitigen: Wir schicken euch gern Flyer und stehen euch mit Ratschlägen zur Seite.

Auch Menschen in anderen Städten, die gerne demonstrieren möchten, helfen wir logischerweise gern mit bedrucktem Papier und Weiterverbreitung aus.

Lesefutter die Zweite

Es hat etwas länger gedauert als ursprünglich mal angedacht, aber hier ist nun mal wieder eine Buchbesprechung. Diesmal handelt es sich um „All the Wrong Places“ von Ann Gallagher. Ich habe das Buch zu Weihnachten bekommen und bin jetzt über Ostern endlich dazu gekommen es zu lesen – der Jahresauftakt war etwas turbulent…Für einen ersten Eindruck kann ich sagen, ich hab das Ding in einem Tag weggelesen!

Die Geschichte hat zwei Hauptcharaktere und die Kapitel sind immer abwechselnd aus ihren unterschiedlichen Perspektiven geschrieben. (Tatsächlich ist das einer meiner wenigen Kritikpunkte, durch den ständigen POV Wechsel war ich manchmal kurzzeitig verwirrt in wessen Kopf ich mich jetzt gerade befinde.) Zum einen gibt es Brennan, der zu Beginn der Geschichte gerade die Trennung von seiner (Ex) Freundin hinter sich hat. Er erwischt sie mit einem anderen im Bett (off screen) und sie gibt ihm als Grund für ihren Seitensprung, dass „eine Frau Bedürfnisse hat“ und er die offensichtlich nicht befriedigen konnte. Weil seine beiden vorangegangenen Beziehungen bereits mit sehr ähnlichen Sätzen in die Brüche gegangen sind, will Bren nun versuchen heraus zu finden was er beim Sex falsch macht. Eine Therapie erscheint ihm übertrieben und Pornos wählt er als Weiterbildungsmaterial auch ab, stattdessen beschließt er sich bei den fachkundigen Menschen im lokalen Sex Shop Rat zu suchen.

Rat findet er auch, und zwar bei Zafir, dem zweiten Hauptcharakter. Nach einigem hin und her wirft Zafir die Option in den Raum, dass Bren vielleicht asexuell sein könnte – genau wie er selbst. Bren ist erst mal ein bisschen überfordert mit der Aussicht, ist er doch immer einfach davon ausgegangen das er hetero ist, und zieht ein bisschen ruppig ab. Nach ein wenig Zeit zum Nachdenken und weiterer Internetrecherche geht er jedoch zurück in den Sex Shop um Zafir weitere Fragen zu stellen. Sie kommen ins Gespräch und über mehrere Treffen, die sich nicht ausschließlich um Asexualität drehen, sondern mit der Zeit auch um ganz alltägliche Sachen, werden die beiden Freunde.

Ein paar Worte noch zu Zafir. Er ist alleinerziehender Vater eines 9 jährigen Sohns, der auch immer wieder vorkommt. Um ihm möglichst alles bieten zu können was ein Kind braucht arbeitet er zwei Jobs. Er weiß seit einiger Zeit das er asexuell und biromantisch ist und ist auch in seiner Identität angekommen, man erfährt aber, dass das durchaus ein Stückchen Arbeit war. Außerdem ist er Muslim und im Libanon geboren, was immer mal wieder Thema ist.

Die Handlung an und für sich ist eigentlich eher unspektakulär, die beiden lernen sich kennen, freunden sich an, man hat Szenen aus ihrem Alltag, Gespräche über Asexualität, den Mangel an Zeit und Geld als alleinerziehender Vater mit schlechter Ausbildung, Skateboarden (Bren ist semi-professioneller Skateboarder und fängt später auch an Zafirs Sohn zu unterrichten), vergangene Beziehungen, Familie… Gerade das hat es aber für mich authentisch gemacht, keine Übermenschen, die für jedes Problem eine Lösung aus dem Ärmel schütteln. Natürlich gibt es auch den einen oder anderen Aufreger, aber auch das sind irgendwie reale Konflikte, die nach meinem Empfinden auf gute Weise gelöst werden.

Eigentlich soll es hier ja aber um einen Kommentar zur Darstellung der Asexualität gehen, und ich muss sagen, ich war schlicht weg begeistert! Dadurch das Bren seine Sexualität im Laufe der Geschichte entdeckt, hat man recht ausführliche Szenen darüber, wie es denn sein kann, dass man sich trotzdem verliebt oder Sex mit anderen Menschen hat, auch wenn man asexuell ist. Man hat außerdem aus Zafirs Perspektive die Freude darüber einen anderen Menschen zu treffen der asexuell ist, und nicht eine stundenlange Autofahrt entfernt lebt (Zafir geht manchmal zu einer Ace Gruppe in Seattle, was aber eine mehrstündige Anfahrt für ihn bedeutet). Einem Interview zufolge das ich gefunden habe ist die Autorin selbst nicht a_sexuell, aber sie hat auf jeden Fall ihre Hausaufgaben gemacht und sich wohl auch von eigenen Erfahrungen beim Erleben ihrer Bisexualität inspirieren lassen. Alles in Allem kann ich das Buch also was das betrifft nur wärmstens empfehlen!

Auch diesmal wieder die Frage nach konstruktiver Kritik, gibt es Menschen die das Buch schon gelesen haben und etwas ergänzen wollen oder eine andere Meinung dazu haben? Gibt es Vorschläge für andere Bücher? Kommentare werden immer gerne entgegen genommen.

Konferenz: Bitte um Beiträge/Call for Submissions

Auch dieses Jahr wird es eine neue Auflage unseres überregionalen Treffens mit Konferenz geben, und zwar vom 14. bis 16. September. (Details und Anmeldung wie immer auf einer eigenen Unterseite.)

Diesmal haben wir vier offene Slots für Beiträge.

Falls hier wer mitliest und uns am Samstag, den 15. September in Stuttgart mit einem ca. 45-minütigem Vortrag oder Workshop beehren möchte, oder einen Kurzfilm zu zeigen hat, oder, oder, oder, schreibe uns bitte über das Kontaktformular oder an die Mailaddresse corinna(bei)asex-web(punkt)de.

Wir freuen uns über asex-spezifische Themen genauso wie über Einblicke in andere Teile des Akronyms (LSBTTIQAPetc.), außerdem über alle anderen Themen, die sich mit A_sexualität überlappen. Wir erwarten ca. 25 bis 35 Menschen mit sehr unterschiedlicher Vorbildung zu diesen Themen.

Wie gehabt tragen wir gerne die Fahrtkosten.

Ein Glossar ist online

Vielleicht erinnert sich noch wer, dass ich einen Zusammenschrieb von Annika Spahns Folien vom September versprochen habe. Schon bei der Nachbesprechung der AktivistA 2017 stellte sich allerdings heraus, dass wir während des Vortrags hauptsächlich damit beschäftigt waren, Begriffe zu klären. Nicht mal jede Person bei uns im Verein liest pausenlos alle wichtigen Diskussionen mit, die ja auch noch oft auf Englisch geführt werden.

Woraufhin wir feststellten, dass so ein Glossar eine sinnvolle Sache wäre. Denn: Es ist immer hilfreich, wenn alle wissen, worüber eigentlich gesprochen wird.

Nach einigem Kopfzerbrechen darüber, welche Begriffe wir aufnehmen und wie wir sie erklären wollen, steht nun die erste Version.

 

Lesefutter

Heute mal eine Neuheit hier, nämlich eine Buchbesprechung. Bücher mit a_sexuellen Charakteren sind eine ziemliche Nische und oft ist es schwierig ab zu schätzen, ob man sich mit der Darstellung von A_sexualität darin wohl fühlt. Daher entstand die Idee immer mal Bücher vorzustellen, die wir selbst gelesen haben, und einen kleinen Einblick zu geben, wie darin mit A_sexualität umgegangen wird. Und los geht es heute mit dem Buch, in dem ich zum ersten Mal einem a_sexuellen Charakter begegnet bin – Radio Silence von Alice Oseman.  Das habe ich mir vor ca. 1 ½ Jahren zugelegt, leider ist es auch bisher noch nicht auf Deutsch erschienen. Aber die Sprache ist nicht übermäßig anspruchsvoll, man sollte sich also nicht zu schnell davon abschrecken lassen, dass es auf Englisch ist.

Was mich damals auf das Buch aufmerksam gemacht hat, war der erste Satz eine Rezension der lautete: „Es ist ein Buch über einen Jungen und ein Mädchen die beste Freunde sind und nicht zusammen kommen.“ Das hat mich direkt neugierig gemacht. Ich bin mittlerweile an einem Punkt in meinem Leben wo ich bei Büchern mit Protagonist_innen im Teenager Alter immer ein bisschen vorsichtig bin, zu häufig gab es irgendwelche Dreiecks-Beziehungen zwischen Freunden auf die ich hätte verzichten können. Außerdem habe ich, was die queere Repräsentation betrifft, keine Lust mehr immer ähnliche Coming-Out Stories zu lesen/zu sehen. So wichtig solche Geschichte sind, gerade für Teenager in ihrer Findungsphase – das stelle ich nicht in Abrede! – aber wenn man der 30 näher als der 20 ist, findet man sich da dann nicht mehr unbedingt wieder. Doch ein YA Buch in dem ein Mädchen und ein Junge tatsächlich einfach „nur“ befreundet sind?! Das war quasi neu für mich, also musste ich es direkt lesen.

Was ich besonders an dem Buch mochte war die sexuelle und ethnische Diversität. Drei der fünf Hauptcharaktere sind nicht weiß, und bei vier der fünf wird ausdrücklich gesagt das sie in den LGBT+ Bereich fallen. Und bei der fünften bekommt man stark den Eindruck das sie ebenfalls irgendwo in den bi/lesbisch Bereich fällt. Trotzdem sind weder Sexualität noch Herkunft die Dreh- und Angelpunkte der Handlung. Sie tragen natürlich zum Charakter der Personen bei, sind aber nicht ihr einziges Merkmal. Wichtige Themen sind Selbstfindung und – verwirklichung, das Leben als Außenseiter_in, Freundschaft und Kommunikation in Beziehungen aller Art, die Frage danach wie man Erwartungen gerecht wird und wo man eine Grenze ziehen muss um sich selbst treu zu bleiben. Außerdem gibt es eine Eltern-Kind Beziehung die sehr von emotionaler Erpressung und mentalem Missbrauch geprägt ist, wenn man auf solche Sachen empfindlich reagiert, sollte man das Buch vielleicht doch besser meiden.

Warum ich dieses Buch hier heute vorstelle ist aber natürlich letztlich schon die Darstellung von Sexualität, einer der Charaktere ist dezidiert demisexuell und die Szene in der er das erklärt hat mir sehr sehr gut gefallen. Darin wird auch A_sexualität generell erwähnt und demisexuell dann eben als Teil des Spektrums. Es kommen auch Ängste im Zusammenhang mit einem Coming-Out zur Sprache, vor allem die Sorge nicht ernst genommen zu werden und der Vorwurf als „special snowflake“ gelten zu wollen. Ich glaube das ist etwas, was viele a_sexuelle Menschen nachvollziehen können, unabhängig vom Alter. Die Erzählerin, Frances, fällt für mich nicht nur in den a_sexuellen, sondern auch den a_romantischen Bereich, auch wenn das – leider – nicht so ausdrücklich gesagt wird. Aber sie äußert mehrfach ihr Desinteresse und Unverständnis für Sex, Küsse und Beziehungen im Allgemeinen und beschreibt ihre Schwärmerei für eine Freundin wie folgt: „I think the main reason I had a crush on her was because she was pretty, and I think the secondary reason I had a crush on her was because she was the only queer girl I knew. Which is a bit silly, the more I think about it.“ („Ich glaube der Hauptgrund warum ich für sie geschwärmt habe war, dass sie hübsch war. Und ich denke der zweite Grund war, dass sie das einzige queere Mädchen war das ich kannte. Was, je mehr ich darüber nachdenke, eigentlich ein bisschen lächerlich ist.“)

Alles in allem richtet sich das Buch zwar schon eher an ein Publikum zwischen sagen wir mal 16 und 22, aber ich finde es kann auch für Leser_innen anderer Altersgruppen interessant sein. Besonders wenn man Freude an diversen Protagonist_innen und auch noch einen gewisse Affinität zu Social Media hat. Denn es wird viel über Twitter und Tumblr kommuniziert, und ein Podcast spielt auch eine sehr wichtige Rolle (darin geht es übrigens um einen agender Charakter) – es ist also wirklich eine Geschichte aus den 2010ern.

Da dies die erste Buchbesprechung hier ist, wird konstruktive Kritik immer gerne entgegen genommen, war es zu unpräzise oder zu viele Spoiler? Was erwartet ihr von einer Besprechung unter dem Gesichtspunkt der Darstellung von A_sexualität was hier vielleicht noch gefehlt hat? Habt ihr Radio Silence auch schon gelesen und wollt etwas ergänzen oder meine Wahrnehmung diskutieren/korrigieren? Habt ihr Vorschläge was für Bücher wir hier anschauen könnten? Reaktionen am besten als Kommentar oder über unsere Facebook-Seite.

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